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Hannover und der Kreislauf der Gewalt 1938/1945
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Auf den Steinplatten sind die Namen von 6000 Juden eingemeißelt, die aus Hannover deportiert wurden. Das Denkmal steht heute in der Mitte der Stadt Hannover
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Herschel Grünspann
Die Familie Grünspann, aus Polen vertrieben, lebte seit Anfang der dreißiger Jahre in Hannover. Der Sohn Herschel sah, wie er als Mensch jüdischen Glaubens aus der Gesellschaft von
den Nazis immer mehr verdrängt wurde. Er musste die Schule verlassen. Die Familie erduldete die täglichen Beleidigungen und Einschüchterungen. Herschel ging nach Paris.
Im November 38’ erhielt er einen Brief seiner Schwester: ‚Sie seinen wieder an die Polnische Grenze gebracht wurden, die Nazis hätten alle ausländischen Juden außer Landes
gewiesen!’
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Wo Liebe ist, dort ist Leben, Hass führt dagegen nur zur Selbstzerstörung. GANDHI
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Herschel besorgte sich eine Waffe und erschoss den deutschen Botschafter in Paris.
Die Propaganda der Nazis nahm dies zum Anlass, einen langgehegten Plan in die Tat umzusetzen: Die ‚Reichsprogromnacht’
Jüdische Geschäfte und Synagogen in ganz Deutschland brannten in dieser Nacht, den 9. Nov. 1938.
Auch die Synagoge in Hannover brannte nieder
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